Lost Levels | Die unbeliebtesten Artikel des Jahres


(Lost Levels) #1

Seit fünf Monaten gibt es Lost Levels nun schon. In dieser Zeit haben wir bereits dutzende Geheimtipps in unserem patentierten Kurz-Format ausgegraben. Dieses erste halbe Jahr war für ein brandneues und eher spontan entstandenes Projekt, das sich mit den Sachen beschäftigt, für die sich niemand sonst interessiert, gar nicht mal so unerfolgreich. Und auch unser Podcast konnte stabile Download-Zahlen erreichen. Danke euch allen dafür! Ganz egal, wie viele Klicks unsere Webseite auch zählt: Wir suchen auch nächstes Jahr nach den "Lost Levels".

Aber bevor wir ins neue Jahr starten, gönnen auch wir uns einen kleinen Jahresrückblick. Denn es gibt immer noch mehr zu entdecken. Ein Anfang wären beispielsweise diese Posts, die ihr alle total übersehen habt! Das hier sind laut Google Analytics die Artikel mit den wenigsten Aufrufen, unsere unerfolgreichsten Beiträge, die am schlechtesten performenden Postings. Gönnt den Kleinen etwas Liebe.

3D-Skateboard-Spiele sind ein totes Genre. Vielleicht ist das auch einer der Gründe, warum keine Sau auf Florians Vorstellung von Session geklickt hat. Am Dark-Souls-Vergleich kann es jedenfalls nicht gelegen haben. Der geistige Nachfolger von Skate kickflippte sich gerade auf Kickstarter in die Extistenz. Hoffentlich ist das Interesse am fertigen Spiel größer als an diesem Beitrag, sonst müssen wir für immer Tony Hawk's Pro Skater 3 nachtrauern.

Das zweite Video zum Videogame Lookclub haben deutlich weniger Leute gesehen, als die Vorstellung von Rex: Another Island. Dabei ist auch Legacy of the Elder Star ein gutes Spiel, das Aufmerksamkeit verdient. Liegt's an Daniels miserablen Gaming-Skills? So oder so werden 2018 hoffentlich wieder mehr dieser kleinen Let's Plays oder anderen Format-Ideen unserer Brainstorming-Liste auf dem Lost-Levels-YouTube-Kanal landen. Abonniert ihn also vorsichtshalber schonmal, sonst verpasst ihr noch was!

Wunderdoktor wäre komplett an Lost Levels vorbeigegangen, hätte Daniel nicht eine Email mit dem Steam-Key in seinem Posteingang gefunden. Irgendeines der Wörter in der Überschrift hat bei den Leserinnen und Lesern aber wohl die Abwehrreaktion ihres inneren Spamfilters ausgelöst. War es "eklig"? Oder "Pest"? Oder vielleicht "Geschichlichkeitsspiel"? Ugh... Geschicklichkeitsspiele.

Mit Keygeon stellte Christina wohl eines der cleversten Spiele vor, das je die Startseite von lostlevels.de schmückte. Da der Beitrag kaum angeklickt wurde, müsst ihr euch jetzt aber wohl unterstellen lassen, dass das Spiel zu clever für euch war! Quatsch, denn der Leveleditor des Game-Jam-Games ist mit einer handelsüblichen Tastatur so unfassbar leicht und intuitiv zu bedienen, dass wirklich jede_r damit im Handumdrehen ein kleines Spiel bauen kann. Also, probiert's unbedingt mal aus!

Warten ist das Allerschlimmste. Sei es an der Supermarktkasse, in der Postfiliale oder beim Arzt. Da braucht man wirklich nicht auch noch ein Handyspiel, das einen zum Warten zwingt. Vielleicht war das der Grund, dass Daniels Lob auf die Wartezeit in Really Bad Chess eher abschreckend wirkte, als Leuten die Wartezeit mit einer kurzweiligen Mobilegame-Empfehlung zu versüßen.

Zugegeben, leichte Kost ist ein Spiel, das anhand von Immanuel Kants Erkenntnistheorie Beziehungsprobleme auseinanderanalysiert, bestimmt nicht. Thing-in-Itself bringt das Konzept vom "Ding in sich" als Spiel natürlich trotzdem unendlich mal zugänglicher und unterhaltsamer rüber, als ein Philosophie-Grundkurs. Wenn ihr wissen wollt, woran es bei Molly und Teddy hapert, wagt einfach einen Blick in ihr Unterbewusstsein.


Dies ist ein Begleitthema zum ursprünglichen Beitrag unter https://lostlevels.de/blog/die-unbeliebtesten-artikel-des-jahres-2017

(Daniel) #2

(Daniel) #3

Spielkritik hat das auch gemacht (und ich finde das sind eigentlich die einzigen Jahresrückblicke die kleine Blogs brauchen!)

Tatsächlich sind da mit der Shenmue-Fotostrecke und dem 1080°-Snowboarding-Artikel einige der Beiträge dabei, an die ich mich am besten erinnerte.