The RetroPie Project


(Sonja) #21

Großartig! Ich bin dafür leider zu ungeschickt, fürchte ich.

Schon gesehen? Wieder mal völlig ohne Vorwarnung kam heute der Raspberry Pi 2 raus - angeblich sechsmal so schnell und mit doppelt so viel Arbeitsspeicher! Kann angeblich Ubuntu und sogar Windows 10 drauf laufen. Und ich hab mir gerade erst das Vorgängermodell gekauft … das ist mir auch schon mit dem B passiert.


(Axel) #22

@ Thomas: Wow, son schönes Case. Klavierlackoptik…lecker.
@ Sonja: Nun ja, war klar das irgendwann das Update kommt. Aber da die Pis ja nicht die Welt kosten, kann man die ja auch mal locker verschenken und sich den Neuen holen. Ich warte erst mal ab ob der Quadcore Chip überhaupt Nutzen hat für RetroPie.


(Sonja) #23

Dass es irgendwann kommt, schon. Aber wenn ich zuletzt etwas darüber gelesen habe, hieß es immer, dass könne noch Jahre(!) dauern. Die sind einfach sehr gut, was Überraschungen angeht :-).

Aber du hast natürlich recht, kostet nicht die Welt, ich bestelle mir den neuen gerade. Ich hätte sowieso demnächst nochmal einen gekauft, weil ich das Flotilla-Projekt gebackt habe und dafür einen zum Rumspielen brauchen werde. Insofern freue ich mich schon sehr sehr über die neue Version.


(Thomas) #24

Ich bin auch eher Grobmotoriker, von daher sollte das kein Problem sein.


(Thomas) #25

Na ich kann mir vorstellen, dass die N64- und PSX-Emulatoren von brachial mehr Rechenkraft ordentlich Nutzen ziehen könnten. Außerdem wäre es dann vielleicht sogar möglich mit einem GameCube- und/oder PS2-Emulator zu liebäugeln.

Edit: Ach ich sehe gerade, die Taktfrequenz selbst ist gar nicht so viel größer, es sind einfach nur mehr Kerne. Von daher weiß ich auch nicht, ob dass für RetroPie einen großen Unterschied macht.


(Thomas) #26

Mein letzter Kenntnisstand war auch, dass der Pi 2 eher nicht dieses Jahr kommt. Jetzt ärgere ich mich natürlich ein wenig. Aber wie ihr schon gesagt habt, bei dem Preis holt man sich auch gerne mal noch einen. Der Trend geht zum Zweit-Pi.


(Sonja) #27

… oder Dritt-Pi ;-).

Ja, die Taktfrequenz liegt standardmäßig bei 900, deshalb wundert mich auch die Aussage, er sei sechsmal so schnell. Wird aber überall verbreitet, insofern wird es schon nicht gelogen sein. Ich bin gespannt, für RetroPie oder beim Einsatz als Kodi-Mediacenter (dafür nutze ich momentan mein altes B-Modell) könnte sich der Geschwindigkeitsgewinn schon auszahlen. Und abwärtskompatibel soll er auch sein, das alte Equipment dürfte also weiterhin passen.


(Thomas) #28

Der wird schon bis zu sechsmal schneller sein. Aber eben nur, wenn das jeweilige Programm auch alle Features der neuen CPU nutzen kann.


(Axel) #29

Ja, daher mein Zögern. Ich weiß nicht inwiefern die div. Emulatoren mehrere Kerne nutzen können. Im Retropie-Forum warten die Leute schon auf die ersten Geräte zum testen. Wäre in der Tat ja nur wirklich nötig für PSX N64 o.ä. Emus. Als Mediaplayer sollte der PiZwo allerdings ne Rakete sein.


(Thomas) #30

Ich bin ein bisschen unzufrieden mit den SNES-Controller Nachbauten. Genau genommen sind die ziemlich scheiße. Hat schon jemand eine der Lösungen zum Anschluss von Original-Controllern ausprobiert?


(Thomas) #31

Ich habe übrigens den N64-Emulator mittlerweile immerhin mal zum Laufen gebracht. Spielen konnte ich noch nichts, weil ich meine Controller dafür noch nicht eingerichtet hatte. Ich überlege sowieso gerade den Pi zu erweitern, sodass ich jeden Original-Controller anschließen kann, suche aber noch nach der richtigen Lösung dafür.

Aber zurück zum N64 Emulator (mupen64). Ausgehend von diesem Forenbeitrag, habe ich nur eine Datei ausgetauscht und der Emulator lief. Ich habe die Datei hier abgelegt: http://www.mediafire.com/download/6v0o79s7lxjolx4/n64.zip

Ihr solltet das Original nicht löschen, sondern lieber umbenennen und dann die neue Datei hochladen. Der Pfad zum Ordner ist dieser:

~/../../opt/retropie/emulators/mupen64plus-rpi/test/

und die Datei heißt

libmupen64plus.so.2.0.0

Danach habe ich das System rebootet und Mario Kart 64 gestartet. Der Emulator lief. Es gab ein paar Soundprobleme, die sich nach fehlender Rechenpower anhörten, aber das kann man evtl. beheben. Ich muss es demnächst mal mit einem passenden Controller testen.


(Thomas) #32

Also nachdem was ich in den letzten Tagen so gelesen habe, könnte es tatsächlich möglich sein einen Adapter zu bauen, an dem gleichzeitig zwei (Original) SNES- und zwei N64/Gamecube-Controller hängen können. Ich bin da gerade noch am recherchieren. Es sieht aber so aus, als müsste ich mich demnächst mal ausführlich mit dem Thema Elektrotechnik beschäftigen, denn da muss einiges gelötet und gebastelt werden. Es scheint nur leider keinen zu geben, der das schon mal gemacht und dafür eine Anleitung erstellt hat, es existieren nur Teilanleitungen und diese meist auch nur mit dem theoretischen und ohne den praktischen Teil.

Das wird also kein kleines Projekt (zumindest für mich, als Elektro-Noob).


(Björn) #33

Ich habe mal einen Adapter gebaut um einen SNES-Controller an einen Joystickport eines C64/Amiga/Atari anzuschliessen.

Wie ist denn die Pin-Belegung beim RetroPi?



(Thomas) #34

Meinst die die Belegung der GPIO-Pins? Die findest du zum Beispiel hier: http://raspi.tv/wp-content/uploads/2014/07/Raspberry-Pi-GPIO-pinouts.png

Soweit ich das bisher verstanden habe, gibt es mit Hilfe des gamecon_gpio_rpi-Treibers schon die Möglichkeit bis zu vier Controller gleichzeitig anzusprechen. Es ist eigentlich nur eine Frage der Verkabelung, oder vielmehr, es ist einfach nur Aufwand, da auch die Verkabelung recht easy zu scheint.

Man braucht also eigentlich nur ein Breadboard, Jumperkabel, passende Steckverbindungen für die Original-Controller (z.B. von billigen Adaptern) und einen Lötkolben.


(Thomas) #35

Ich habe mal spaßeshalber Retropie auf die Version 2.6 gebracht, sprich: neu installiert, und es sieht so aus, als hätte sich an der Struktur ein bisschen was geändert, so dass manche Commands von oben nicht mehr funktionieren. Hmpf. Ich werde meinen Beitrag dazu bei Gelegenheit mal anpassen.


(Thomas) #36

Ende nächster Woche habe ich wahrscheinlich alle Teile zusammen und dann heißt es löten, schleifen, sägen und lackieren. Je nach verfügbarer Freizeit kommt in ein paar Monaten hoffentlich ein schöner SNESPi dabei raus, mit funktionierenen originalen Controlleranschlüssen und Schaltern, inkl. SD-Cardreader fürs OS in einem umgebauten Spielmodul.

Stay Tuned.


(Constantin) #37

Ich bin gespannt!
Habe ‘nur’ den RetroPie mit aktuellem Image und nen kleinen 10 Zoll Bildschirm aufgebaut.

Gibt es eigentlich nen Shop, der selbstgebaute tragbare RetroPie-Handhelds baut?


(Thomas) #38

Shop vielleicht nicht, aber es gibt Ansätze, die den Selbstbau sehr einfach machen.


und


(Axel) #39

Statt eines neuen Threads wollte ich hier mal auf das RECALBOX Projekt
aufmerksam machen. Im Prinzip ist es RetroPie, aber für faule Menschen wie mich, die keinen Bock haben ständig in der Linux config rumzubasteln. Einfach Image auf die SD ziehen, wohlfühlen. Weitere Updates werden automatisch installiert (außer bei umfangreichen Versionssprüngen) + Kodi kann schnell aus dem Hauptmenu gestartet werden. Nachteil: es sind noch nicht alle Emulatoren implementiert, aber das wird sich bald ändern.


(Thomas) #40

Hab am Wochenende das Super Nintendo auseinandergenommen und überlegt welche Teile ich wie verwerten kann.
Habe jetzt einen groben Plan.
Hab dann den SD-Adapter auf die Modul-Platine gelötet und den Pi mit dem Modul-Schacht verbunden. Leider direkt der erste Rückschlag, denn der Pi kann die SD-Karte nicht lesen. Muss jetzt nochmal alle Lötstellen prüfen und evtl. neu setzen, aber ich vermute, dass die Länge der Kabel DER limitierende Faktor ist. Da muss ich noch mal ran und alles so knapp wie möglich halten um Störungen zu verringern.